Finanzen für Gründerinnen: Was du von Anfang an wissen musst
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Finanzen für Gründerinnen: Was du von Anfang an wissen musst

Denise Friedrichsen

Denise Friedrichsen

Empowerment Coach

Steuern, Buchhaltung, Preise kalkulieren – wenn du an diese Themen denkst, bekommst du Bauchschmerzen? Damit bist du nicht allein. Finanzen sind für viele Gründerinnen das Thema, das sie am meisten einschüchtert. Aber ich verspreche dir: Es ist machbarer, als du denkst.

Das Wichtigste zuerst: Trenne von Anfang an privat und geschäftlich. Eröffne ein separates Geschäftskonto. Das kostet bei vielen Banken nichts und gibt dir sofort einen klaren Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben.

Zum Thema Steuern: Als Kleinunternehmerin (bis 22.000 Euro Umsatz im ersten Jahr) musst du keine Umsatzsteuer ausweisen. Das vereinfacht vieles. Trotzdem solltest du von Anfang an etwa 30 Prozent deiner Einnahmen für Steuern zurücklegen – dann gibt es keine bösen Überraschungen.

Preise kalkulieren ist einer der häufigsten Stolpersteine. Viele Gründerinnen setzen ihre Preise zu niedrig an, weil sie Angst haben, zu teuer zu sein. Aber rechne mal nach: Wenn du alle Kosten, Steuern und auch mal Urlaub einrechnest – was musst du pro Stunde verdienen, damit es sich lohnt?

Buchhaltung muss nicht kompliziert sein. Eine einfache Excel-Tabelle oder ein günstiges Tool wie Lexoffice reicht am Anfang völlig aus. Wichtig ist nur: Mach es regelmäßig. Einmal im Monat alle Belege sortieren ist besser als einmal im Jahr Panik schieben.

Und mein wichtigster Tipp: Hol dir Hilfe. Ein Steuerberater, der sich mit Gründerinnen auskennt, ist eine der besten Investitionen, die du machen kannst. Nicht weil du es nicht selbst könntest – sondern weil du deine Zeit besser für dein Business nutzen solltest.

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